Schauordnung für Stutbuch- und Spätstutbuchaufnahmen

Besondere Bestimmung des Vorstandes

 

 

Nr. 04 – 04 / 03

 

 

 

 

Schauordnung für Stutbuchaufnahmen / Spätstutbuchaufnahmen

 

 

 

 

Der Veranstalter ist der VPZ/M-V. Als Mitveranstalter fungieren die territorial zuständigen Pferdezuchtgremien.

 

 

 

Die Termine und Orte beschließt der Vorstand des VPZ/M-V. Sie werden in der Verbandszeitschrift oder anderer geeigneter Weise öffentlich bekannt gegeben.

 

 

 

Die Verantwortlichkeiten sind wie folgt geregelt:

 

1. Züchter:

 

– Es obliegt der Entscheidung des Züchters, an welchen der ausgeschriebenen Termine und Orte er seine Stute, unter Vorlage der Original-Zuchtbescheinigung, zur Eintragung (Stutbuchaufnahme) vorstellt.

 

– Der Stutenbesitzer meldet zum angegebenen Meldetermin seine Stute per Kopie der Zuchtbescheinigung beim Vorsitzenden des territorial zuständigen Pferdezuchtgremiums zur Stutbuchaufnahme an.

 

   – Der Stutenbesitzer stellt seine Stute zum öffentlichen Stutbuchaufnahmetermin dem
   Zuchtleiter und der Kommission zur Identitätsüberprüfung und Bewertung vor.

 

 

 

 

2. Der Vorstand des/der territorialen Pferdezuchtgremiums/Pferdezuchtgremien

 

– Der Vorsitzende des/der Pferdezuchtgremiums/Pferdezuchtgremien ist angehalten auf der Grundlage der bei ihm eingegangenen Anmeldungen einen Kurzkatalog zu erarbeiten und zu vertreiben.

 

– Der Vorstand bereitet den Schauplatz repräsentativ vor:

     

  •        •       Zu- und Abfahrtsweg
  •  

  •        •        Parkplätze für den Tiertransport
  •  

  •        •       Parkplätze für Besucher
  •  

  •        •       Platz für Identitätsprüfung (Farbe, Abzeichen) und Messen auf festen, ebenen Untergrund
  •  

  •        •        Zu- und Abgänge zu den Musterungsplätzen/Halle/li>
     

  •        •       Begrenzung Musterungsplätze
  •  

  •        •       Markierung und Abgrenzung der Musterungsplätze
  •  

  • 1. Pflasterstrecke    Länge: ca. 40-50 m, Breite: ca. 3-4 m
  •  

  • 2. Schaurechteck (15-20 m) x (40-60 m) bzw. wenn extra angewiesen, gleichschenkliges Schaudreieck (50-60m) x (50-60m) x (50 -60m)
  •  

  •        •       Markierung und Abgrenzung des Platzes für die Kommission
  •  

  •        •       Peitschenführer, sofern vom Verein gestellt
  •  

  •        •       Verantwortlicher für Auf- und Abtrieb
  •  

  •        •       Reihenfolge der zum Auftrieb kommenden Stuten, getrennt nach Rassen und innerhalb der Rassen nach Ringen (max. 10 Stuten/ Ring)
  •  

  •        •        Kassierung (Beiträge, Gebühren, Eintritt usw.)

 

 

 

 

3. Die Verbandsgeschäftsstelle:

 

     

  •        •       Veröffentlichung der Termine und Orte in der Verbandszeitschrift
  •  

  •        •        Antragstellung auf Veterinärgenehmigungen
  •  

  •        •       Anmeldung/ Kopfnummernvergabe
  •  

  •        •        Identifizierung und Messen
  •  

  •        •        Kommissionen
  •  

  •        •       Richtverfahren
  •  

  •        •       Markierung und Abgrenzung der Musterungsplätze
  •  

  •        •       Protokoll
  •  

  •        •        Rangierung/ Prämierungsempfehlung
  •  

  •        •       Lautsprecheranlage
  •  

  •        •       

 

4. Die Kommission:

 

Bewertung gemäß § 4 ZBO/M-V.

 

Der Ablauf der Stutbuchaufnahme ist wie folgt geregelt:

 

1) Anmeldung/ Kopfnummernausgabe

 

2) Identifizierung und Messen

 

3) Pflastermusterung: (einzeln in der festgelegten Reihenfolge – jeweils im Stand, Schritt und Trab )

 

4) Hallenmusterung (Die Peitschenführung ist vom Stutenbesitzer sicher zu stellen):

 

 a) in der festgelegten Reihenfolge
  – freier Schritt am hingegebenen Zügel
  – Trab/ Galopp im freien Lauf

 

 b) Zwischenringe (ca. 10 Stuten) mit Auswahl der Stuten für den Endring
  – Vorrangierung nach Gesamtnoten
  – Endrangierung durch Kommission ohne Zuchtkritik

 

 c) Endrangierung mit Prämienempfehlung
  – Vorrangierung: nach Gesamtnoten
  – Endrangierung: durch Kommission

 

5) Kurze Zuchtkritik durch den Zuchtleiter/Richter

 

 

 

 

Güstrow, 7.4.03 – Der Vorstand