LP Redefin 25.08.

Reitpony Nizza vM erzielte die Tageshöchstnote

(Redefin). Am 25. August fand im Landgestüt Redefin der Abschlusstest einer Stationsprüfung für Reitpferde und Reitponys statt, an der auch Stuten im Rahmen einer Feldprüfung teilnahmen. Es war die letzte Möglichkeit für drei- und vierjährige Stuten, die zur diesjährigen Landes-Elitestutenschau (LESS) am 16. September in Mühlengeez zugelassen sind, noch einen Leistungstest mit der Mindestnote von 7,3 zu absolvieren, um auf dem Abschlussring (Brillantring) der LESS rangiert werden zu können.

An der 14-tägigen Stationsprüfung unter Leitung von Roland Volkmann nahmen sieben Ponys (4 Haflinger, 2 Lewitzer, 1 Welsh-B) und vier Reitpferde teil. Im Rahmen einer Feldprüfung wurden den Sachverständigen vier Deutsche Reitponys und vier Reitpferde zur Bewertung vorgestellt. Insgesamt somit 19 Probanden, von denen 14 dreijährig und fünf vierjährig waren. Unter den Reitpferden befanden sich zwei Prämienanwärterinnen, sechs waren es unter den Ponys. Die Prüfung war, wie stets im Landgestüt, bestens organisiert und verlief sehr zügig. Die höchste Prüfungsnote über alle Prüflinge beträgt 8,10, die niedrigste 7,0. Das Prüfungsmittel war für beide Kategorien recht einheitlich. Die acht Reitpferde erreichten im Mittel 7,62 Punkte, die 11 Ponys 7,56.

Die höchste Tagesnote erreichte ein Deutsches Reitpony in der Feldprüfung. Die dreijährige Stute (Prämienanwärterin) NIZZA vM wurde mit Wertnote 8,10 Prüfungssiegerin und kommt aus dem Stall der erfolgreichen Ponyzüchterin Patricia von Mirbach aus Kühlungsborn. Vater der Palomino-Stute ist Nancho’s Golden Star, Mutter die Bianca v. Bennos Dream / Principal Boy. Mit großzügigem, geregeltem Schritt ausgestattet (8,5), konnte die Stute auch im Galopp überzeugen (8,0). Für den Trab gab es 7,5, ebenso für das Springen. Die höchste Note vergab mit 9,0 der Fremdreiter.

Auch den zweithöchsten Wert erreichte mit 7,98 eine Reitponystute aus der Feldprüfung. NAMI-RP hat ebenfalls Nancho’s Golden Star zum Vater. Rico Pilz aus Recknitz hat die braune Stute aus der Majalka-FW v. Mustang / Naravant gezogen. Mit 8,0 war sie die zweitbeste des Tages am Sprung. Übertroffen mit 8,25 nur von der Haflingerstute Eyra (v. Amore Mio) aus der Zucht von Dörte Wolfgram (Levenhagen), die die Prüfung mit 7,73 als Beste der Ponys in der Stationsprüfung abschloss. Reitpony Nami-PR zeichnet sich auch durch gute Reiteigenschaften aus (Rittigkeit 8,31). Unter den Grundgangarten ragt der Schritt mit 8,0 heraus.

Rittigkeitssiegerin mit 8,81 und drittbeste der Prüfung, wurde die vierjährige Deutsche Reitponystute HILL’S COVER GIRL (ebenfalls Prämienanwärterin). Mit 8,0 hatte die Tochter des Candyman die höchste Tagesnote im Trab. Das Springen (7,0) verhinderte eine Endnote über 8, ist für ein Bewegungspony aber allemal ansprechend. Jacqueline Hill aus Bobitz hat die Buckskin Stute aus der Nobelfee v. Nobelboy / Top Nordpol gezogen.

Das beste Ergebnis unter den Reitpferden und das vierbeste der gesamten Prüfung, erreichte mit 7,90 die vierjährige Stute HONG KONG BLUE aus der Stationsprüfung. Susanne Peters aus Picher stellte die Schimmelstute (Oldenburger Springpferd) als Züchterin aus. Der Vater ist Hickstead White, Mutter die Aidablue v. Ambassador / Grannenstolz. Mit einer Springnote von 8,0 und 7,79 in den Grundgangarten ist die Stute eindeutig doppelt veranlagt. Auch die Rittigkeit nähert sich mit 7,75 dem „gut“.

Mit Prüfungsnote 7,89 in der Feldprüfung reiht sich die dreijährige Mecklenburger Prämienanwärterin CHILLY RMD an zweiter Stelle unter den Reitpferden ein. Die Zuchtgemeinschaft Dittberner aus Kladrum hat die braune Stute mit C-Mokka D’Or aus der Staatsprämienstute Withney RMD v. Wind Dancer / Lonely Boy gezogen. Gemeinsam mit der Haflingerstute Eyna (Dörte Wolfgram) war sie mit 8,25 die Tagesbeste am Sprung. Für die Grundgangarten gab eine 7,5 und der Testreiter sagte „gut“ und vergab 8,0. (fw)