Die Hoffnung wurde Siegerin der Ponyprüfung in Redefin

(Redefin) Die vorletzte Prüfung für Stuten vor der Landes-Elitestutenschau in Mühlengeez (14.9.) fand am 21. August in Redefin als Stationsprüfung statt. Sie war in erster Linie für Ponys gedacht. Dazu nahm Roland Volkmann fünf Stuten in das 14-tägige Training. Die Stuten setzten sich aus drei Haflingern und zwei Deutschen Reitponys zusammen. Zum Abschlusstest am 21. August kam eine dreijährige Reitponystute im Rahmen einer Feldprüfung hinzu. Diese Prüfung wurde durch zwei Mecklenburger Stuten ergänzt, eine dreijährig und eine vierjährig.

In der Stationsprüfung gab es gute Ergebnisse. Die Prüfung endete mit einem Mittel von 7,83 Punkten. Besonders hervorzuheben ist der Schritt mit einer Durchschnittsnote von 8,0. Wobei die Richter um 0,6 Punkte höher lagen als der Trainingsleiter. Für Trab und Galopp gab es jeweils 7,4. Im Trab waren die Noten von Trainingsleiter und Richter identisch, im Galopp lagen die Richter erneut 0,6 Punkte niedriger. In der Regel ist das bei Stationsprüfungen umgekehrt. Das traf im Springen zu, wobei die Differenz mit 0,3 Punkten relativ gering ist. Die gewichtete Springanlage des Prüfungslots beträgt 7,7 Punkte. In der Vergabe der Rittigkeitsnoten waren sich Trainingsleiter (7,9) und Testreiter (7,8) auffallend einig, was im Mittel 7,84 bedeutet.

Siegerin der Prüfung wurde mit einer Endnote von 8,13 die Deutsche Reitponystute DIE HOFFNUNG, eine Tochter des Download AT aus der Dark Angel von Dornik Boy x Viscounti. Martin Thielk aus Jürgenshagen ist Züchter und Aussteller der Fuchsstute, die im Schritt mit 8,75, im Trab und Galopp mit 8,0 und in der Springanlage mit 8,25 bewertet wurde. Lediglich in der Rittigkeit verfehlte sie mit 7,72 das „gut“. Die Stutbuchaufnahme schloss die Prämienanwärterin mit Wertnote 7,88 ab und ist somit eine echte Hoffnungsträgerin für die Elitestutenschau.

Das Gestüt Lindenhof in Kritzow/Benzin stellte die dunkelbraune CASSIANA aus, die mit Wertnote 7,74 bei der Stutbuchaufnahme ebenfalls zu den Prämienanwärterinnen gehört. Die Tochter des FS Chambertin aus der Alisha v. Allbrighton x Nightfire übertraf mit 8,08 ebenfalls das „gut“. Mit gewaltigem Schritt ausgestattet (9,0), hielten Schritt und Galopp mit 7,5 nicht ganz mit. In der Springanlage wie die Siegerin ebenfalls mit 8,25 bewertet, endete auch die Rittigkeit mit einem glatten „gut“ (8,0).

Die höchste Bewertung erhielt mit 8,15 die Couscous-Tochter COLLETT, aus der Feldprüfung. Ein Springpony wie man es sich besser kaum wünschen kann. Sehr gut sagten die Richter und gaben eine 9,0. Der Galopp passt mit 8,0 zum Springen. Im Trab 7,5, wünschte man sich lediglich den Schritt etwas ergiebiger (7,0). Auch in der Rittigkeit gehört die Stute mit 8,0 zu den Besten. Eine weitere 8,0 als Endnote gab es für die dreijährige Mecklenburger Stute MALIN von Millenium aus der Weltdame v. Weltfriede x Golden Miller. Züchter und Aussteller ist Jürgen Frahm (Luckwitz). Mit exzellenter Rittigkeit ausgestattet (9,0), gehören auch die Grundgangarten mit 7,75 zu ihren guten Eigenschaften, mit deutlicher Schwebephase im Trab. Das Springen ist hingegen mit 6,75 nicht unbedingt die Stärke der dunkelbraunen Stute, für ein Dressurpferd aber dennoch akzeptabel. (Franz Wego)

 

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Die Hoffnung:

Prüfungssiegerin der Stationsprüfung in Redefin mit Endnote 8,13 wurde die Deutsche Reitponystute Die Hoffnung von Download AT x Dornik Boy. Züchter und Aussteller Martin Thielk, Jürgenshagen). Foto: Jutta Wego