Stuten stahlen in Setzin den Hengsten die Show

(Setzin) Zur Feldprüfungen für Hengste, sowie Stuten und Wallache bis 1,30m Widerristmaß am 13. Juni in Setzin wurden den Richtern und dem Fremdfahrer vier Hengste und 20 Stuten und Wallache zur Bewertung vorgestellt. Die vier- und fünfjährigen Hengste setzten sich zusammen aus zwei Partbred Shetlandponys und je einem Shetlandpony und Welsh-A Pony. Das Alter der Stuten und Wallache, die eine eigene Prüfung hatten war von drei bis sieben Jahren sehr gemischt, wobei die Dreijährigen mit 13 Vertretern die absolute Mehrheit waren. 16 gehörten der Rasse Shetlandpony an, je ein Vertreter der Partbred Shetland- und Classic-Ponys war dabei, sowie zwei Ponys, deren Rassebezeichnung nicht eindeutig war und bei der Prüfung als Pony/Kleinpferd ohne Rassebezeichnung geführt wurden. Von letzteren war die unter dem Namen HEIDI geführte sechsjährige Stute mit unbekanntem Vater das absolut beste Pony. In der Fahraufgabe und im Gelände gaben ihr die Prüfer eine 9,0, was verbal „sehr gut“ bedeutet. Alle anderen Merkmale erhielten eine 8,5. Das ergab eine gewichtete Endnote von 8,65 und damit gewann sie die Prüfung in Setzin. Nicht viel nach stand ihr die Holländerin HIND VAN‘T HEUT, die Narcos van stal Hurkske zum Vater hat. Sie führt in ihrer Bewertung sogar dreimal die 9,0, was im Merkmal Schritt auch in der Endnote eine 9,0 bedeutete. Lediglich der Fremdfahrer gab eine 8,0, so dass am Ende eine gewichtete Endnote von 8,60 herauskam. Es gab zwei weitere Pferde mit 8er Endnoten, also „gut“. Mit einer gewichteten Endnote von 8,08 war das eine weitere Holländerin ohne Rassebezeichnung, deren Vater ebenfalls nicht angegeben wird. ETTJE, so ihr Name, hat einen sehr guten Trab (9,0). Der Schritt kann mit 7,0 aber nicht mithalten. Im Gelände brillierte die Stute mit 9,0 ebenfalls. Ein glattes „gut“ (8,0) hatte am Ende das dreijährige Shetlandpony KRÜMEL (v. Unitas van Stal Podarwich). Von den vier Hengsten erreichte keiner ein „gut“. Mit einer gewichteten Endnote von 7,89 ging der Sieg an den vierjährigen Partbred Hengst ARTANGO (v. Avajo). Das Problem des Hengstes ist der Schritt, für den die Prüfer nur eine 6,5 gaben. Der Fremdfahrer vergab mit 8,5 die beste Note. 7,5 gab es für die Fahraufgabe. Alle anderen Werte lauteten „gut“ (8,0). (Franz Wego)