Mecklenburger Pferdezuchtverband

Unterschriftenaktion zum Erhalt des Schenkelbrandes

Wir möchten Sie als Züchter, Pferdesportler und Freund der Pferde in
Mecklenburg-Vorpommern auffordern, sich für den Erhalt des Brandzeichens
einzusetzen, da diese Kennzeichnungsmethode nicht tierzuchtrelevant ist.

Es soll ein Brief mit möglichst vielen Unterschriften an die zuständige
Bundesministerin IlseAigner verfasst werden. Wir bitten, die
unterschriebenen Listen und Mails (Online-Petition) bis zum 01.12.2010 an
die Verbandsgeschäftsstelle (Verband der Pferdezüchter MV,
Charles-Darwin-Ring 4, 18059 Rostock) zu senden oder zu mailen an :
info@pferdezuchtverband-mv.de . Wir werden die gesammelten Listen und Mails
dann im Block an das Bundeslandwirtschaftsministerium weiterleiten.

Nachstehend der Entwurf des Anschreibens an die Bundesministerin Ilse
Aigner:

Der Bundesrat hat vor kurzem beschlossen, den Schenkelbrand bei Pferden verbieten zu lassen und
stattdessen den Chip zur Identifizierung der Pferde zu verwenden.

Begründung: Abgesehen davon, dass Chippen beim Fohlen mehr Stress und Schmerz auslöst,
stehen im Ausland keine geeigneten Lesegeräte zur Verfügung, und es gibt keine europa- bzw.
weltweit vernetzte Datenbank. Zudem ist der Chip, der auch „wandern" kann, manipulierbar, leicht
entnehmbar und oft nicht lesbar.

Der Schenkelbrand liefert in Verbindung mit dem Equidenpass, dem auch die Grafik mit den
besonderen Abzeichen des Pferdes beigefügt ist, immer noch die beste Gewähr, ein Pferd schnell und
problemlos zu identifizieren. Speziell beim Pferdeverkauf, bei Reitturnieren und Zuchtveranstaltungen
stehen längst nicht überall Lesegeräte zur Verfügung. Für die Züchter dient das Brandzeichen nicht nur
als wichtiges Mittel zur Erstidentifikation ihrer Pferde, für viele Käufer ist der Brand ein Markenzeichen
wie beim Autokauf und auch ein wichtiges Kaufargument – sei es nun beim Hannoveraner, Holsteiner,
Mecklenburger, Oldenburger, Trakehner oder Westfale. Der Brand, auch für jeden Laien sofort erkennbar,
ist im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen Kulturgut geworden. Was wir heute beim Heißbrand
erleben, kann sich schon morgen zu einem anderen Thema wiederholen. Die Pferdezüchter lassen
sich nicht zu Tierquälern abstempeln, nur weil sie ein Verfahren der Kennzeichnung einsetzen, das
sich seit Jahrhunderten bewährt hat.

Im Namen der Unterzeichnenden:


 
Name: E-Mail:
       
 
 

Alternativ: Download als PDF und per Post oder Fax an die Verbandsgeschäftsstelle senden.

Verband der Pferdezüchter
Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Charles-Darwin-Ring 4
18059 Rostock
Fax: 0381 - 440 33 87 7


Zurück
zurück